
Nur vier Tage nach dem Tod unseres Sängers kam Jörg Ristau bei einem Motorradunfall ums Leben.
Wir sind geschockt und wollen es nicht wahr haben. Mir fehlen gerade auch die richtigen Worte, um hier einen längeren Beitrag zu schreiben.
Unsere Gedanken sind bei Jörg und seiner Familie. Und sie drehen sich immer wieder um die Frage des Warums.
Ruhe in Frieden, Jörg. Deine Crackerjacks.
Auch wenn es uns schwer fällt, wird der morgige Auftritt in Wentziens Gasthof in Trelde stattfinden. Natürlich wird es kein normaler “Mukkenabend”, sondern ein Abschiedskonzert für Klaus. Wir denken, dass das in seinem Sinne gewesen wäre und dass er auf jeden Fall auch da sein wird.

Am Morgen des 15.11.2011 verlor unser Sänger und Freund Klaus seinen langjährigen Kampf gegen den Krebs.
Wir wissen alle gar nicht genau, was wir sagen sollen. Natürlich war dieser Weg absehbar, aber wenn aus der Theorie Praxis wird, fallen alle vorher fein säuberlich zurechtgelegten Gedanken und Verhaltensmuster weg und man erliegt der Trauer.
Klaus war nicht nur ein Aushängeschild der Band, nicht nur Gitarrist und Sänger – er hat als Gründungsmitglied dafür gesorgt, dass die Dorfband heute dort steht, wo sie steht. Und er war uns allen ein verdammt guter Freund. Kein Anderer konnte den Rock so gut transportieren, wie er und niemand Anderes konnte seine Meinung so gut kundtun. Klaus war immer ehrlich und direkt, nahm nie ein Blatt vor den Mund und bewahrte uns somit vor vielen möglichen Fehltritten.
Es war immer sein Traum, einmal im Leben mit einer Rockband auf der Bühne zu stehen – diesen Traum hat er sich erfüllt. Und wir sind ihm dankbar, dass er ihn sich mit uns erfüllt hat.
Klaus, du wirst uns wahnsinnig fehlen. Wir wünschen dir von Herzen, dass du im Himmel all deine Idole triffst, mit ihnen jeden Tag auf der Bühne stehst und ihnen mal so richtig zeigst, wie man Rocksongs singt.
Wir werden dich nie vergessen und sind in Gedanken auch bei deinen Mädels. Keep rockin’.
In tiefer Trauer, Jörg, Christoph, Menki und Basti
Der aufmerksame Fan wird es unter Umständen bereits gemerkt haben – wir haben unsere Facebook-Seite aufgepimpt. Unter dem Menüpunkt “BandPage” könnt ihr ab sofort unsere CD probehören, Videos anschauen, etc. Viel Spaß damit!
*Hanstedt, 19 Uhr, Basti sitzt am Rechner und öffnet die Internetseite der Dorfband*
Basti: “Äh – oh Gott, habe ich echt keinen Beitrag zum Thema ‘wie war’s in Fulde’ geschrieben? Das sollte ich mal dringend nachholen!”
*Basti öffnet den Blog und verfasst einen neuen Beitrag*
Basti: “Hm, womit fange ich an… okay, mit dem passenden Bild. Ich denke, ich werde die Tatsache, dass wir auf einem Sportplatz gespielt haben, als Aufhänger nehmen.”
*Er geht zu Google und sucht nach “Sportplatz”, wird recht schnell fündig, verfeinert das Foto in Photoshop und fügt es dem Beitrag hinzu*

Basti: “Okay, das hätten wir. Jetzt der Inhalt… womit fange ich an? Zum Einen ist da die Tatsache, dass wir das erste Mal mit unserem ‘eigenen’ Tonmann inklusive Equipment angereist sind, was akustisch der absolute Hammer und aufgrund der Weitläufigkeit des Geländes dringend notwendig war. Dann könnte ich erzählen, dass wir der Headliner eines vier-bandigen-Abendprogramms waren. Hm. Gibt es überhaupt ein Adjektiv von ‘Band’?”
*Basti kratzt sich am Kopf*
Basti: “Ich denke nicht. Gut, muss ich irgendwie umformulieren. Leider war in Fulde nicht soviel los, als dass der Platz vor der Bühne ständig gefüllt gewesen wäre, aber als wir anfingen, ging ganz schön die Post ab. Und der Gig war insgesamt sehr geil. Große Bühne, guter Sound, viele zufriedene Leute… büschn kalt insgesamt, dafür gab’s aber eine Menge Kaffee, was besonders Menki gefallen hat. Mhmm, Kaffee…”
*Basti macht sich einen Kaffee*
Basti: “Gut, was habe ich bisher geschrieben? Nichts. Okay, das ist ja keine Verschlechterung zum Ursprungszustand. Erwähnenswert ist mit Sicherheit auch, dass wir uns freuen würden, nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen, denn der Abend hat echt Spaß gemacht. Auch wenn wir dafür ein bisschen fahren mussten – aber das ist ja total okay. Oooookay, fang mal an zu schreiben, Basti…”
*Sein Blick wandert in Richtung Fernseher und Couch. Prüfend wägt er die Vorteile eines Fernseh-Abends mit den Vorteilen eines fertigen Blogeintrags ab*
Basti: “Okay. MORGEN fange ich an zu schreiben! Echt!”
*Fin*
Unter dem Motto “Fulde steht Kopf” wird die Dorfband am 30.07.2011 ab 20 Uhr den Sportplatz in Fulde rocken.
Auf dem Sportplatz mitten im Dorfe messen sich ab 14 Uhr die teilnehmenden Mannschaften im eher lustigem Wettkampf. So gilt es beim Balance Bike, beim Schuss vorn Bug, bei der Flaggenparade, beim Zieh mich wech und beim Volltreffer die Sieger zu ermitteln.
Direkt nach der Siegerehrung steigt dann eine Open-Air-Fete mit 4 Live-Bands: Red Dogs, Silas, WarnSinn und als Hauptact „The Dorfband Crackerjacks“ – ein ungewöhnlicher Name für eine ungewöhnliche Band. Mit Rock, Pop und Schlagern bringen sie jede Fete zum Brodeln. Gute Laune und Muskelkater in den Tanzbeinen ist mit den Songs der 60er bis 2011er garantiert!
Das unterschreiben wir natürlich und hoffen, euch in Fulde begrüßen zu dürfen!

Wenn die Dorfband zweimal klingelt: in den letzten Wochen durften die Crackerjacks gleich zweimal Hand an ihr Auftritts-Kerbholz legen. So bespielten wir am 18.06. das Dorffest in Sprötze, als Vorband von Cockroach. Während eines non-stop-zwei-Stunden-Programms war es uns nicht nut vergönnt, die Festbesucher mit unserem Repertoire und sogar einer Polonaise zu beglücken – wir haben es sogar mehr oder minder erfolgreich geschafft, SO laut zu spielen, dass wir die aufziehenden Regenwolken aus dem Weg beschallen konnten.
Eine Woche später wurden wir Zeuge eines traurigen Events – die Bar in Jesteburg hatte ihren letzen Abend vor der Schließung. Natürlich konnten wir es uns als dortige Hausband nicht nehmen lassen, es noch einmal so richtig krachen zu lassen. Ein toller Abend mit tollen Leuten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Betreiber der Bar. Es war eine tolle Zeit mit euch und wir hoffen, dass wir, falls ihr irgendwann irgendwo eine neue Bar aufmachen solltet, wieder mit an Bord genommen werden.
Aber nicht nur auf der Bühne waren wir fleißig! Neue Bandfotos sind entstanden, eines davon seht ihr in diesem Beitrag. Dabei war das natürliche Auftreten vor der Kamera kein Problem – Schwierigkeiten bereitet bis heute lediglich das Aussuchen des richtigen Fotos aus mehr als 300 Aufnahmen.

Einmal ein Crackerjack, immer ein Crackerjack. Frei nach den Eagles, die schon
‘Relax,’ said the night man,
We are programmed to receive.
You can checkout any time you like,
but you can never leave!
sangen, kehrt Klaus nach ein paar Monaten der Abstinenz zurück in den Kreis der Dorfband. Zwar nicht bei jedem Gig und nicht als ausgeschriebener Frontmann des Ganzen, sondern als, wie er selbst sagt, “Standby-Sänger” – dennoch wird Klaus wieder die Bühnen mit uns rocken!
Wir sagen “welcome home” und freuen uns auf laute Abende!
The Dorfband Crackerjacks in der Bar in Jesteburg.
Gestern Abend durfte die “Bar” in Jesteburg der Dorfband zeigen, dass es, selbst wenn aus heiterem Himmel 10cm Neuschnee fallen, lediglich ein extrem gutes Publikum braucht, um auf der Bühne ordentlich ins Schwitzen zu kommen.
Die Crackerjacks heizten der kleinen, gemütlichen Bar genauso ein wie das Publikum der Band – sogar der Rekord beim Mitsingen von “Hot Love” wurde am Ende beinahe eingestellt. Zwar hatte die Dorfband zu Beginn noch mit leichten Platzproblemen zu kämpfen, diese spielten jedoch spätestens nach dem ersten Set keine Rolle mehr. Wir würden sogar soweit gehen zu behaupten, dass der Bär gestern Abend auf ~60m² in Jesteburg heftiger steppte als beim 5km entfernten Asendorfer Faslam ;)
Besonders froh waren wir über unsere beiden “Gastsänger” – zum Einen gab sich Klaus noch einmal die Ehre und besiegelte einen rundum gelungenen Auftritt, zum Anderen wurde “Born To Be Wild” von Tina-Larissa, einer in der Bar bereits bekannten Sängerin, übernommen.
Wir bedanken uns bei allen, die da waren, besonders bei unseren Gastgebern, für einen wunder-“Bar”en Abend und hoffen, uns bald wiederzusehen!