Es gibt Auftritte, die macht man des Geldes wegen. Es gibt Auftritte, die nimmt man aufgrund des “Live-Probe”-Faktors mit. Und es gibt Auftritte, die man, von Vorfreue angetrieben, kaum erwarten kann, auf die man hinfiebert und die bei dem einen oder anderen Bandmitglied als “Höhepunkt der Karriere” angesehen werden können.
Der Auftritt der Dorfband im Zwick auf der Reeperbahn gehört definitiv zu letzterer Kategorie. Große Erwartungen wurden an die Location gestellt, die, von Uli Salm und Hugo Egon Balder betrieben, schon die ein oder andere Band der Sparte “Vorbilder” beherbergen durfte. Und diese Erwartungen wurden bis ins kleinste Detail erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.

AnYa feat. The Dorfband Crackerjacks im Zwick St. Pauli
Nicht nur die Umgebung und die Historie, sondern auch die Atmosphäre, die vor allem durch den Anlass des Events (die Redaktion der SPORT BILD ludt zum heiteren, internen Frohsinn) hervorgerufen wurde, waren atemberaubend. Herr Balder selbst empfing die Bandmitglieder in typischer “alle Musiker sind eine große Familie”-Manier und leitete durch seinen augenscheinlichen Perfektionismus, was die Hörbarkeit der Band vor der Bühne angeht, einen für die Dorfband Crackerjacks unvergesslichen Abend ein.
Auf die Spitze getrieben wurde die Erfahrung dieses Abends durch den Gastauftritt von Jörgs ehemaliger Bandkollegin AnYa (http://www.anyamahnken.de/anYamahnken/home.html), die das zweite Set der Dorfband durch mehrere oh-mein-Gott-ist-das-geil-Gesangseinlagen veredelte.
Unterm Strich bleibt folgendes haften: ein extrem gelungener Abend in einer der besten Rockkneipen Hamburgs mit der wohl coolsten Redaktion der deutschen Sportpresselandschaft und einer Gastsängerin, die wir gerne mit der Hoffnung auf ein eintretendes Stockholm-Syndrom kidnappen würden.
Wir freuen uns schon darauf, diese Erfahrung wiederholen zu dürfen!